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Während der drei Tage präsentierte die internationale Künstlergemeinschaft eine kaum fassbare Vielfalt der Formen, Genres und Stile. Sammler und Liebhaber kamen auf ihre Kosten. Zahlreiche Kunstwerke wechselten den Besitzer. Darüber hinaus begegneten sich auf diesem »Marktplatz« Menschen ganz verschiedener Kulturen. Man kam miteinander ins Gespräch, tauschte Ansichten aus und lernte sich kennen. Kunst kann offensichtlich Sprachbarrieren überwinden helfen.

 
 

Foto: Stand des niederländischen Malers Bernhard Visser

Die internationale Kunstbörse fand bereits zum 15. Male in Doetinchem statt. 1993 folgten erstmals 80 Künstler der Einladung. 2007 präsentierten sich mehr als 150 Künstlerinnen und Künstler dem Publikum.
Der Name der Messe geht auf die Ortschaft »Velthunten«, einer von Landwirtschaft geprägten Gemeinde, etwa 12 Kilometer von Doetinchem entfernt, zurück. Die Konzeption wurde von der »Galerie bij de Boeken« erarbeitet. Eine internationale Jury befindet über die Teilnahmemöglichkeit. Die Stiftung »Huntenkunst – Podium für internationale zeitgenössische bildende Kunst« bildet den rechtlichen Rahmen der Veranstalter. Ehrenamtliche Helfer um den Organisator Harrie Schenning sorgen für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Sponsoren und Zuschüsse der Stadt Doetinchem gewähren zusätzliche Unterstützung.
Man kann der Stadt Doetinchem zu solch aktiven Bürgern nur gratulieren. Neben dem Künstlertreffens und der Verkaufsmöglichkeit bewirkt ehrenamtliches Engagement hier einen Beitrag zur Verständigung zwischen Menschen, den man nicht hoch genug schätzen kann.
Johannes Eichenthal






 
 

Foto: Der Kunstsammler Peter Kerschgens im Gespräch mit dem Krefelder Künstler und Vorsitzenden des Vereins der großen Düsseldorfer Kunstausstellung Axel Vater (links)

Information

Die nächste »Huntenkunst« soll vom 23.–25.5.2008 stattfinden.
Das Gastland wird dann Schweden sein.

www.huntenkunst.org







 
 

Foto von links: Der Zeichner und Installationskünstler Ion Isaila, die Fotografin Elisabeth Höller, der Verleger und Philosoph Andreas Eichler und der Maler, Kalligraph, Schauspieler und Regisseur Mahmood Mirzaie im Gespräch.

 
 

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Huntenkunst im niederländischen Doetinchem
15. Internationale Kunstmesse in der Houtkamphalle
 

Vom 11. bis 13. Mai 2007 zogen mehr als 150 niederländische und internationale Teilnehmer eine große Zahl an Besuchern in die Houtkamphalle in der niederländischen Stadt Doetinchem. Die Halle, in der noch vor Jahren Viehauktionen stattfanden, verwandelte sich am Freitag in einen großen Kunst-Marktplatz. Die ersten Besucher kamen bereits, als die Künstler noch ihre Stände aufbauten. In der offiziellen Eröffnung begrüßten die Veranstalter dann auch Vertreter des diesjährigen Gastlandes Süd-Korea. Neben den Künstlern war auch der Botschafter Südkoreas in den Niederlanden erschienen.
Das Interesse der Öffentlichkeit hielt über drei Tage bis in die Abendstunden an. Am Freitag war immerhin bis 21 Uhr geöffnet, am Sonnabend bis 20.00 Uhr.

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