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Der Stadtkämmerer von Dormagen Ulrich Cyprian begrüßte in Vertretung von Bürgermeister Heinz Hilgers die zahlreich erschienen Gäste. Er hob hervor, dass in den nächsten drei Tagen weitere 110 Veranstaltung zum Thema Lesen stattfinden werden, die  vorwiegend für Kinder und Jugendlich, aber auch für jung gebliebene Erwachsene gedacht sind. Er freue sich besonders, dass sich bildende Künstler auf ihre Art mit dem Thema Lesen auseinandersetzten. Frau Margarethe Nowak, die künstlerische Organisatorin der Ausstellung, die selbst mit Objekten vertreten ist, sprach im Namen der Künstler. Die Themenstellung sei für alle Teilnehmer reizvoll gewesen. Die Bildende Kunst habe auch immer einen Bezug zur Sprache. Aber Sprache bestehe eben nicht aus toten Buchstaben, sondern schöpfe immer wieder von den Sinneseindrücken. Insofern sei bildende Kunst für sprachliche Kompetenz unverzichtbar. Abschließend dankte Frau Nowak allen Beteiligten, der Stadt Dormagen und auch besonders Herrn Schmitz, der die Ausstellung aus dem »Hintergrund« wesentlich beförderte.

 
 

Die Teilnehmer des Lesezeichen-Projektes (von links): Ion Isaila, Anna-Maria Naumann, Anne Behrens, Peter Clouth, Birgit Eichler, Margarethe Nowak, Mirela Anura, Jyrg Munter, Christine Stamer.

 
 

Der Musiker Max Maxelon setzte einen Kontrapunkt zu den üblichen Laudationen. Er hatte sich bereits währen des Aufbaues der Ausstellung von den Werken anregen lassen und improvisierte dann in der Ausstellung vor jedem Kunstwerk seine Empfindungen in musikalischer Form. Die Celloklänge, die Kunstwerke und das Licht ergaben ein einzigartiges Ereignis, ein eigenständiges temporäres Kunstwerk. Glücklich können sich all jene schätzen, die der Aufführung beiwohnten, denn das Kunstwerk von Max Maxelon, der Augenblick, ist nicht konservierbar, auch nicht in gleicher Form wiederholbar. Gleichzeitig wurde aber mit der Aufführung von Max Maxelon deutlich, dass der Dreiklang von Literatur, bildender Kunst und Musik für die Herausbildung von sprachlicher Kompetenz und kreativem Denken unverzichtbar ist.
Johannes Eichenthal


 
 

Weitere Informationen
Die Ausstellung im Kunsthof des Klosters Knechtsteden ist noch bis zum 15.06.07 von 11–19 Uhr zu sehen.
Informationen unter: www.dormagen.de

 
 

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Lesezeichen in Kloster Knechtsteden
Kunstausstellung eröffnete 5. Dormagener Kinder- und Jugendkulturwochen
 

Am 1. Juni wurde im Kunsthof des Dormagener Klosters Knechtsteden, dem ehemaligen Bullenstall und der ehemaligen Scheune, eine Ausstellung mit Installationen, Objekten und Bildern von Künstlern aus Düsseldorf und Chemnitz eröffnet. Das Kloster des Spirituaner-Ordens ist heute nicht nur ein geistliches Zentrum, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel für die Bürger von Düsseldorf. Der Kunsthof wurde vor einigen Jahren mit erheblichem finanziellen Aufwand der Stadt Dormagen und mit Unterstützung der EU, liebevoll restauriert. In malerischer Landschaft gelegen besitzt das Ensemble seither eine sinnlich anregende Atmosphäre. Hier fanden in den vergangenen Jahren interessante Projekte und Ausstellungen statt.




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