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Foto: Blick von der Straße in den Hof des Kunsthofes

Friedrichsrode, eine kleine Gemeinde in Thüringen, auf halbem Wege zwischen Mühlhausen und Nordhausen gelegen, lud am 16. Juni zum traditionellen Kunstmarkt ein. Etwa 150 Künstler aus nahezu allen Genres boten ein vielseitiges Programm. Kirche, Kunsthof, Kuhstall und Gänsestall fungierten als Musik-Bühnen. Das ganze Dorf verwandelte sich in einen einzigen Kunst-Markt für Keramik, Mode, Grafik, Malerei, Bücher und vieles andere.
Die rührigen Organisatoren hatten den diesjährigen Kunstmarkt wieder liebevoll vorbereitet. Dafür wurden sie mit schönem Wetter belohnt. Einzelne Regentropfen vermochten keinen der etwa 6000–8000 Besucher abzuschrecken. Sie alle scheuten den weiten Weg nicht.

 
 

Der Grafiker und Maler Rüdiger Mußbach (auf dem Foto mit seiner Frau Karin) bot im Bauernhof von Thomas Fischer nicht nur Malerei, sonder auch eine Designer Kollektion an Damen-Strickbekleidung an.



 
 

Der Restaurator und Maler Thomas Fischer stellte in seiner eigenen Galerie Malerei aus. Als Gast war die Keramikerin Marion Walther mit ihren Werken vertreten.


 
 

Der Kunsthof fungierte nicht nur als Organisationszentrale, hier traten auch verschiedene Musiker auf. Paul Batto jr. begeisterte mit seinem kraftvollen Blues auf Natur- und Elektrogitarre. Ein musikalisches Erlebnis der Extra-Klasse.


Bis in den Abend hinein erklang in Friedrichsrode noch die Musik, selbst als alle Verkaufsstände schon lange geschlossen hatten. Dem Verein Kulturland Hainleite ist wieder einmal ein besonderes Ereignis gelungen.
In Friedrichsrode haben sich verschiedene Künstler sogar niedergelassen. Es existieren mehrere kleine Galerien. Regelmäßig werden Ausstellungen eröffnet. Auch nach dem Kunstmarkt treten im Kunsthof Friedrichsrode ab und an hervorragende Musiker auf.
Harry Franzen

Information
www.kunsthof-friedrichsrode.de



 
 

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Die Kunst-Lichtung
17. Kunstmarkt Friedrichsrode
 

Die Straße führt schon seit Kilometern bergan durch waldreiche Landschaft. Der Wald wird immer dichter. Stellenweise geht es durch tieffliegende Wolken. Nur Rüdi, unser Sherpa, kennt den Weg. Plötzlich steht eine Straßensperre vor uns. Wir werden auf einen riesigen Parkplatz gewinkt. Weiter geht es zu Fuß. Da weitet sich unser Blick, wir betreten eine große Lichtung. Die mit roten Dachziegeln gedeckten Häuser an der Straße aufgereiht, wie an einer Schnur. An jedem verfügbaren Fleckchen werden Stände aufgebaut. Die Punk-Töne einer jungen Band erklingen. Die ersten Besucher strömen die Straße entlang. Das ist Friedrichsrode.


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