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Mahmoud Mirzaie begrüßte seine Gäste zunächst mit einem selbst zubereiteten persischen Essen. Nach einer Einführung in Sachen landestypische Speisen, u.a. Reis, Joghurt, Tomaten, Walnüsse, Safran und andere Gewürze spielten eine große Rolle, konnte man selbst alles genießen. Unsere Gaumen waren begeistert.

 
 

Es folgte eine Führung durch die umfangreiche Ausstellung schwungvoll-eleganter persischer Schriftzeichen mit Maltechnik so zu verbinden, dass der Betrachter mehr assoziiert, als abgebildet ist. So vermag selbst der, der persischen Sprache Unkundige, in den Bildern zu „lesen“.



 
 

Nach der Führung überraschte Mahmoud Mirzaie mit einem tänzerischen Pantomimen-Auftritt. Mit großer Körperbeherrschung demonstrierte der Künstler die sinnlich-körperlichen „Wurzeln“ seiner Expressivität. Man vermochte sich dabei vorzustellen, mit welcher Intensität er seine Bilder malt.


 
 

Abschließend deklamierte der Künstler noch Goethe- und Nietzsche-Texte. Wir aber lernten, dass die persische Kultur eine der wichtigsten Quellen der europäischen Kultur ist. Sinnlichkeit und Verstand, Körper und Geist sind in dieser Kultur nicht dualistisch getrennt. Malerei, Tanz, Musik, Essen, Dichtung und Lebensweisheit sind durch ein lebendiges Band verbunden.
Mahmoud Mirzaie zeigte uns, dass Kunst vermeintliche Sprach- und Kulturbarrieren mühelos zu überwinden vermag. Gerade in der heutigen Zeit und in der heutigen Situation ist das eine nicht selbstverständliche Erkenntnis. Mahmoud Mirzaie erinnert an die jahrtausendealten Traditionen der persischen Kultur. Dafür gebührt ihm und seinen Helfern, die ihn bei der Gestaltung und Durchführung der Ausstellung unterstützten, großer Dank.
Johannes Eichenthal



Information
www.mahmir.de


 
 

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Schriftkunst von Mahmoud Mirzaie
Finissage im Dresdener Goethe-Institut
 

Am Sonntag, dem 15. Juli, bestimmte sommerliche Hitze das Leben in Dresden. Selbst im Schatten alter Bäume vermochte man dem heißen Sonnenlicht nicht zu entfliehen. Das Dresdner Goethe-Institut empfing uns jedoch mit angenehmer Kühle. Etwa 30 Besucher hatten sich mit uns durch die Wüste der heißen Straßen zur Oase der Ausstellung „Wenn der Pinsel poetisch tanzt ...“ des persischen Künstlers Mahmoud Mirzaie gekämpft.


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