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Landrat Jürgen Förster ließ es sich nicht nehmen,  den fünf Kindern des Künstlers persönlich  für ihre Schenkung zu danken. Er erinnerte in bewegten Worten an Begegnungen mit Friedrich Näser.
Friedrich Näser wurde 1903 in der Nähe von Greiz geboren. 1913 zog die Familie nach Scheibenberg. Er besuchte die Realschule in Schwarzenberg. Sein Zeichenlehrer war Fritz Freitag. Nach einer Landvermesser-Lehre legte er 1923/24 die Landvermesser-Prüfung an der TH Dresden ab. Nach Vermesser-Tätigkeit in Norddeutschland war Näser von 1928 bis 1989 freischaffender, beeideter Landvermesser bzw. öffentlich bestellter Vermessungsingenieur in Annaberg-Buchholz. Der Künstler verstarb 1998 in Halle.


 
 

Foto: Landrat Jürgen Förster dankt den Kindern von Friedrich Näser

Die Ausstellung zeigt nur einen Teil des umfangreichen Werkes von Friedrich Näser. Die Arbeiten stammen aus allen Schaffensperioden. Über unterschiedlichen stilistischen Einflüsse hinweg dominiert die Erzgebirgslandschaft das Werk des Künstlers. In einem Brief an einen Freund formulierte Friedrich Näser »Einer wie ich, der nie an Fernweh gelitten hat ...« seine Erzgebirgs-Credo. Bleistiftzeichnungen, Tuschfederzeichnungen, Kreidezeichnungen, Aquarelle, Linoldrucke belegen die Experimentierfreude des Künstlers.
Insgesamt ergibt sich der Eindruck, dass der künstlerische Autodidakt, der seine Heimat nur selten verlassen hat, internationale Einflüsse aufnahm, um seine Heimat künstlerisch darstellen zu können. Die Erzgebirgslandschaft wird auf diese Weise stilistisch im europäischen Lichte dargestellt.
Johannes Eichenthal


 
 

Die Ausstellung ist noch bis zum 14.09.2008 zu sehen.

Informationen: www.schloss-schlettau.de

 
 

 
 

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»Einer wie ich, der an Fernweh nie gelitten hat ...«
Friedrich-Näser-Ausstellung in Schloss Schlettau eröffnet
 

Steffen Meyer, der Sekretär des Kulturraumes Erzgebirge, eröffnete am 11. Juli 2008, hoch oben, im Turm des Schlosses Schlettau, unter Celloklängen, eine Ausstellung mit Arbeiten aus dem Nachlass des 1998 verstorbenen Erzgebirgskünstlers Friedrich Näser. Möglich wurde die Ausstellung durch eine Schenkung der fünf Kinder von Friedrich Näser. Die Schenkung hat einen Umfang von mehreren hundert Blättern. Steffen Meyer erinnerte daran, dass die Sammlung Erzgebirische Landschaftskunst des Kulturraumes in Schlettau wesentlich durch das Engagement des im Mai diesen Jahres verstorbenen Künstlers Karl-Heinz Westernburger ins Leben gerufen wurde.


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