litterata  :  Reportagen  :  Der Film ist das eigentliche Leben  
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Das zahlreich erschienene Publikum wartete nach einem Gang durch die Ausstellungsräume bereits gespannt auf den Filmbeginn. Eberhard Görner hatte einerseits Szenen aus dem so genannten »Making of« des Filmes »Die Manns« ausgewählt. Seinerzeit war er mit dem Filmen der Dreharbeiten zu diesem Jahrhundertfilm vertraut gewesen. Die Kamera gewährte uns Einblicke in die Atmosphäre der Dreharbeiten, wie man sie sonst nie zu sehen bekommt. Mitunter wusste man trotzdem nicht, ob Thomas Mann oder Armin Mueller-Stahl zu sehen war. Andererseits fügte Görner Interviewszenen mit dem Schauspieler ein, die durch ihre Reduktion auf die Antworten von Armin Mueller-Stahl dem Zuschauer den Eindruck erlaubten, dass sich der Schauspieler mit ihm unterhalte. Eine fast intime Atmosphäre. Görner gelang hier ein einzigartige, unwiederholbares Zeitdokument. Die Zuschauer vermochten dies zu schätzen und dankten ihm mit herzlichem Applaus.

 
 

Neben seinen bekannten Drehbuchübermalungen stellte Armin Mueller-Stahl auch Porträts aus. Hier sind es die beiden bekanntesten Geister Weimars.

 
 

Mueller-Stahls subtilen Landschaftsmalereien geraten bei all den spektakulären Bildern zu diesem oder jenem Film unverdient in den Hintergrund.

 
 

Nach der Aufführung des Filmes stand Eberhard Görner dem Publikum noch einmal Rede und Antwort. Der Meister fügte diese oder jene Episode von den Dreharbeiten zum Film an. Das Publikum lauschte andächtig. Ohne Zweifel ein Ereignis, der würdige Abschluss einer Ausstellung von Arbeiten Armin Mueller-Stahls, den das Publikum sehr gern selbst begrüßt hätte. Aber entgegen dem Filmtitel demonstrierte uns Eberhard Görner einmal wieder die alte Wahrheit des Kinoerzählers aus dem Limbacher Apollo-Kino: Das Leben ist langweilig, immer das gleiche Elend. Trost finden wir in der Kunst. Der Film ist das eigentliche Leben.
Johannes Eichenthal

Information
Galerie art gluchowe in Glauchau.
E-Mail: galerie@artgluchowe.de,
www.artgluchowe.de

Zuletzt veröffentlichte Eberhard Görner zwei Dokumentarfilme über das Kloster Waldsassen mit dem Titel »Ruhen in der Zeit« und »Im Herzen Europas«. Die beiden Filme sind über das Kloster Waldsassen beziehbar www.abtei-waldsassen.de

Eberhard Görner ist auch als Buchautor tätig.
Seine neuesten Arbeiten:
Eberhard Görner: Der Narr und sein König. Der Taschenspieler Joseph Fröhlich in Dresden. Chemnitzer Verlag 2009. ISBN 978-3-937025-49-0

Eberhard Görner: Himmel aus Stein. George Bähr und die Frauenkirche zu Dresden. Chemnitzer Verlag. 7. Auflage 2009. ISBN 978-3-937025-12-4
www.chemnitzer-verlag.de

Eberhard Görner: Am Abgrund der Utopie. Gespräche. Aufsätze. Selbstporträts. Faber und Faber. Leipzig 2007. ISBN 978-3-86730-037-7 www.faberundfaber.de

Eberhard Görner als Herausgeber
Eberhard Görner, Uwe Schneider, Klaus Walther (Hrsg.): Ortstermin. Bilder aus dem Stollberger Land. Mironde-Verlag 2008. ISBN 978-3-937654-28-7

Eberhard Görner (Hrsg.): Pater Gabriel K. Lobendanz OCist: Kloster-Aphorismen.
Mironde-Verlag 2009. ISBN 978-3-937654-39-3 www.mironde.com

 
 

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Der Film ist das eigentliche Leben
Finisage einer Ausstellung mit Malerei und Graphik von Armin Mueller-Stahl
 

Die Galerie »art gluchowe« in Schloss Forderglauchau beendete am 9. Januar eine Ausstellung von Malerei und Graphik des bekannten Schauspielers Armin Mueller-Stahl mit einer Aufführung eines Filmporträts des Künstlers von Eberhard Görner mit dem Titel »Das Leben ist kein Film«.
Der Regisseur und Dramaturg Eberhard Görner war trotz extremen Winterwetters für die Aufführung eigens aus Berlin angereist. Er nahm an diesem Abend die Rolle des »Kinoerzählers« ein und erklärte dem Publikum, was nicht im Film zu sehen, aber dennoch für dessen Verständnis von Bedeutung war.

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