litterata  :  Reportagen  :  Ernst Bloch zum 125. Geburtstag  
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In diesem Jahr jährte sich der Geburtstag von Ernst Bloch zum 125. Male. Wie erinnerte sich die Öffentlichkeit? Im Deutschlandfunk wurden in der Reihe »Kalenderblatt« eine vorbildlich nüchtern, sachliche Fünf-Minuten-Erinnerung »Ernst Bloch und das Noch-Nicht« von Michael Opitz gesendet. In den Internetausgaben der überregionalen Tages- und Wochenzeitungen des deutschsprachigen Raumes waren drei Beiträge dem Andenken Blochs gewidmet.
Wir gehen nachfolgend kurz auf diese Artikel ein.

 
 

In der Wochenzeitung www.freitag.de veröffentlichte Hanna Gekle ihren Beitrag unter dem Titel »Denken im Handgemenge. Sein bestes Buch entstand in der intensiven Auseinandersetzung mit seiner Zeit.«
Hanna Gekle war Assistentin Blochs in Tübingen. Sie ist Verwalterin des Nachlasses, Mitherausgeberin seiner Briefe und der Leipziger Philosophiehistorischen Vorlesungen.
Frau Gekle versucht das Leben Blochs durch die Wertung einiger Bücher zu strukturieren. Für sein bestes Buch hält sie »Erbschaft unserer Zeit«. Das Buch erschien 1935 im Exil. In diesem Zusammenhang fragt Frau Gekle, warum sich Bloch in dieser Zeit nicht kritisch gegen Stalin äußerte.
Aber wenn sie es nicht weiß, wer sollte es dann wissen?
Heftige Kritik übt Frau Gekle an Blochs Buch »Das Prinzip Hoffnung«. Obwohl nur wenige Wissenschaftler und Publizisten dieses Buch, das erstmals 1954 im Berliner Aufbau-Verlag erschien, lasen, wird der Buchtitel ständig von Journalisten erwähnt. Frau Gekle moniert, dass Inhalt und Stil des Buches einer »Summa« glichen. Dennoch gewähre uns Bloch hier überraschende Einblicke in die Kulturgeschichte des Denkens. Frau Gekle verweist darauf, dass Hoffnung« kein »Prinzip« sein könne. Der Untertitel des »Prinzip« Hoffnung« sei für einen Titel geeigneter gewesen sei: »Denken heißt überschreiten«. Zudem verweist sie auf Blochs Nachsatz »Nur freilich fand dieses Überschreiten bis heute nicht sein Denken«.
Abschließend verweist Frau Gekle darauf, dass Ernst Bloch nach seiner Vertreibung aus Leipzig durch die SED-Führung, die Tübinger Antrittsvorlesung unter dem Titel »Kann Hoffnung enttäuscht werden?« stellte. »Ja,sie kann.« fügt sie hinzu.

In der Tageszeitung www.neues-deutschland.de stellte Gunnar Decker seinen Erinnerungs-Artikel an Ernst Bloch unter den Titel: »Der Traum vom Anderswerden«. Decker beklagt das Desinteresse der heutigen Öffentlichkeit an Bloch und preist Originalität und Weite von dessen Denkhorizont. Ohne die Offenheit einer Gesellschaft für ihre kulturelle Erneuerung und für die Wärme des »Unabgegoltenen« kann nur die Erstarrung des geistigen Lebens und der »Kältetod« der Gesellschaft folgen. Decker hat hier das Festhalten an der alten Adenauer-Wahlkampf-Losung »Keine Experimente« im Visier.
Das Wahlplakat von Klaus Staeck, das die damaligen Altherren-Riege der CDU aufs Korn nahm, macht die Genesis eines solchen Denkens zumindest anschaulich. Heute ist dieses »Keine-Experimente-Denken« eine unhinterfragte Voraussetzung der herrschenden Ideologie. Man will wenigstens die eigenen Privilegien retten. Es wird aber so nicht gelingen. Bloch würde mit dem Jesus-Wort argumentieren »Diejenigen, die ihr Leben am meisten lieben, die werden es verlieren.«
Das Utopische hebt Decker bei Bloch besonders heraus. Bloch sei kein simpler Optimist gewesen. Zudem trügen Utopien für Bloch jenen Götterfunken in sich, der vor Selbstvergötzung bewahre. Am Ende folgt ein Zitat des Meisters: »so entsteht in der Welt etwas, dass allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war. Heimat.« Decker nennt es »Aufhebung der Selbstentfremdung«.
Aber mit dem Utopischen ist es in unserer Zeit problematisch. Utopien wurden immer als unbestimmte Gegenpositionen zu einem festen »Ort«, einem »Sinn«, als »Kein-Ort« gedacht. Was ist aber, wenn eine Gesellschaft, wie die heutige, keinen »Sinn«, keinen sinnstiftenden Wert, kein Ziel mehr hat? Ist dann eine Utopie die richtige Antwort?

Professor Hans-Heinz Holz, der einst von Ernst Bloch promoviert wurde, veröffentlichte in www.jungewelt.de am 8. und 9. Juli gleich zwei Artikel. Im Stile eines Ideologen benennt Holz zunächst, was »Kommunisten« von Ernst Bloch trenne: Der Abstand seines Denkstiles und seiner Inhalte zum dialektischen und historischen Materialismus ist deutlich. Seine Zukunftserwartung hat einen religionsphilosophischen Duktus; der subjektive Faktor im historischen Fortschritt wird einseitig betont; die Geschichte der Philosophie wird als Ideengeschichte behandelt, und in diese Ideen, die mehr enthalten als nur in ihrem Ausdruck erscheint, verbirgt sich ein geheimer Platonismus.« Danach führt Holz danach Punkte der »Übereinstimmung« mit Bloch an. Letztlich könne man ihn nicht als »nichtmarxistischen Philosophen« oder »Revisionisten« bezeichnen.
Hans-Heinz Holz macht es sich nicht leicht: zwölf A4-Seiten umfasst seine Argumentation. Am Ende wird Bloch einer Art von »Zwischenwelt« zugeordnet.
Aus der Sicht von Holz geht es aber um »klare Standpunkte«, um das »Auf-der-richtigen-Seite-Stehen«.
Auch Holz verweist darauf, dass die Utopie bei Bloch nicht im trivialen Sinne zu verstehen sei. Mit Leibniz sagt er, dass Bloch den Blick für das Künftige in der Gegenwart schärfen wollte.
Holz verweist auch auf die Bewegung zur Verteidigung der Kultur, in der sich Bloch und seine Freunde in den 1920er/1930er Jahren engagierten.
Der zweite Artikel von Holz beschäftigt sich ausführlich mit einer Kritik des Blochschen Utopie-Begriffes. Am Schluss versucht Holz der Bloch-Rezeption, wie er sagte, eine »philosophische« und keine »doxographische« Intention zu geben: »Wenn auch die Probleme der klassischen Systemphilosophie dem Marxismus inhärent sind, weil dieser deren Erbe angetreten hat – und in dieser Hinsicht zeigt Bloch vieles, was ohne Verkürzung des Marxismus nicht übersehen werden darf –, so ist doch nach Marx, als Folge seiner Umkehrung oder Umstülpung der Hegelschen Logik, das Konstruktionsverfahren der klassischen Systemphilosophie nicht mehr ohne weiteres anwendbar. Darum steht der von Bloch gewählte Ansatz disparat zum Marxismus als Philosophie, obwohl er in wesentlichen Problemstellungen und theoretischen Perspektiven diesem und nur diesem zugehört.«
Mit einer solchen Sicht wird Holz der Besonderheit des Werkes von Ernst Bloch, und darum geht es,  leider nicht gerecht.
Bloch selbst überschritt im Denken und in der Politik seit seiner Jugend Grenzen. Er gehörte zu der Minderheit der Intellektuellen, die sich der herrschenden Begeisterung für ersten Weltkrieg widersetzte.
Holz hatte selbst auf Blochs Engagement für die Verteidigung der Kultur in den 1920er Jahren hingewiesen. Doch schon hier musste sich Bloch mit rechten und mit linken Betonköpfen auseinandersetzen. Gegen die strategischen Pläne einer »feindlichen Übernahme« Europa unter deutscher Führung, wie sie von den alten Eliten, Konzernen und Großbanken entwickelt wurden, konnte nur ein breites Bündnis der Interessen vom Bürgertum, privaten Kapitalisten, über Bauern, Handwerker, Kleinunternehmern und abhängig Beschäftigten ein Gegengewicht bilden.
Doch bereits die Beteiligung an diesem Bündnis war für die KPD nur möglich, wenn sie sich von ihren Kinderkrankheit, dem Radikalismus in Politik und Theorie, zu lösen vermochte. Es waren einzelne Menschen wie Bloch, Lukács, Brecht, Becher u.a., die hier Grenzen überschritten. Die Parteiführung selbst kam nicht aus der bequemen Sektiererecke heraus.
Hans-Heinz Holz vergas zu erwähnen, dass sich diese Konstellation 1945 noch einmal wiederholte. Mit dem gleichen Ergebnis. Ernst Bloch, Georg Lukács, Bertolt Brecht, Hans Mayer, Wolfgang Harich u.a. versuchten die Grenzen der linken Ideologie zu überschreiten. Mehr oder weniger dilettantisch intrigierten sie gegen die Deutschland-Politik Ulbrichts, die die Interessen der deutschen Nation verletzte und mehr oder weniger das östliche Gegenstück zu Adenauers Politik war. Die Sache ging schief. Wolfgang Harich musste für zehn Jahre ins Zuchthaus. Man wagte aber nicht Bloch zu verhaften.
Vor diesem Hintergrund werden die theoretischen Versuche Blochs erst verstehbar. In der Tat ist das literarisch-expressive Buch von der Erbschaft unserer Zeit ein wunderbarer Einstig in das Blochsche Werk. Bloch verwies darauf, dass die kulturelle Erbschaft nur angetreten werden kann, wenn wir uns selbst in Frage zu stellen vermögen. Säkularisierung war für Bloch keine Einbahnstraße. Religiöses Denken und Mystik hatten für ihn immer eine Bedeutung. In Auseinandersetzung mit seinem Freund Georg Lukács zweifelte Bloch, ob man Religion als »Irrationalismus« bezeichnen könne. Philosophisches Denken verortete Bloch in Literatur, Kunst und Musik, d.h. in der Poesie.
Selbstverständlich hatte Bloch auch Schwächen. Seinem weiten Denkansatz widerspricht zunächst die Beschränkung seiner philosophiehistorischen Vorlesungen, im Falle der deutschen Geschichte des 18. Jahrhunderts, auf die akademischen Philosophie-Professoren und deren »Systemdenken«. Literarisch gebildete Philosophen wie Lessing und Herder werden dagegen vernachlässigt.
Das ist bedauerlich, da Bloch eher Literat als Kathederphilosoph war. Aber man darf aber nicht vergessen, dass Bloch ja 1949, im Alter von 64 Jahren, erstmals selbst eine Professur annahm. Aus einer Art Überreaktion ist dieser Schwenk ins professorale Denken vielleicht zu verstehen.
Vor diesem Hintergrund ist aber auch eine Blochsche Äußerung zu Herder erklärbar. Bloch meinte, Herder sei kein Denker der Revolution, weil er eine langsam Entwicklung bevorzuge. Dabei hatte er wahrscheinlich einen Herderschen Artikel für die Zeitschrift Adrastea im Auge, den Wolfgang Harich in seine Edition der Vorarbeiten von Herders »Ideen zu einer Philosophie der Geschichte der Menschheit aufgenommen hatte.
Herder bezieht sich dort auf die Erfahrungen des abgelaufenen 18. Jahrhunderts.
Wörtlich heißt es in »Zweifel und Hoffnung«: »Was ist lang und kurz im Buch der Zeiten? Geschehen muss immer etwas: je langsamer es geschieht, desto besser: da übereilt man sich nicht, wie du vorhin sagtest. Alles, was geschehen kann, geschieht; für Sterbliche ist's aufmunternder Trost, dass alles, was und wie es geschieht, nicht anders als so geschehen konnte, also geschehen musste.
Aufmunternder Trost?
Es gibt keinen anderen, es gibt keinen größeren. Nur durch Einsicht und Überzeugung seiner lernen sie recht handeln und jede Unordnung, jede Verwirrung recht gebrauchen. Durch Gegensätze zweier und mehrerer Seiten wird eine Gestalt; mittels aus- und einspringender Winkel wälzt sich der Strom fort. Eine gerade Linie gibt keine Fläche, keinen Körper.«

Gerade die Nähe zu Kunst, Literatur und Musik hatten Bloch und Herder gemeinsam. Der Herdersche Denkansatz hätte für Bloch eine Entdeckung werden können. So scheiterte diese Möglichkeit aber bereits an den mangelnden Textkenntnissen. Wenn Bloch wenigstens etwas in die Ideen hinein gelesen hätte, dann wäre ihm sicher aufgefallen, dass Herder den Kantischen Ansatz einer »reinen Vernunft« als leere Abstraktion ablehnte. Hegel konstituierte sein System vornehmlich in seiner Kant-Kritik. Dabei übernahm der das Konzept der reinen Vernunft, das reine Denken. Marx konstituierte sein philosophisches Denken in der Hegel-Kritik. Obwohl bei Marx zahlreiche Herder-Äußerungen ohne Zitatangabe vorkommen, verblieb er dem Anschein nach bei Hegels reinem Denken, auch wenn er das »materialistisch« fasste.
Man muss konstatieren, dass Bloch die philosophische Alternative, die Herder aus der Tradition heraus, unter Einbeziehung von Wissenschaft, Kunst, Literatur und Theologie formulierte, nicht wahrnahm, obwohl sie gerade sein Denken hätten bereichern können
Aus der Herderschen Sicht kann man aber Schwächen Blochs kritisch weiterführen. So ist Vernunft in der Tat eine der beiden »Säulen« menschlicher Kultur. Aber da diese organische Kraft unseres theoretischen und praktischen Verhältnisses zur Natur im Kern die Fähigkeit zum Lernen aus unseren Fehlern ist, also Skepsis, kann man mit dieser Vernunft auch keinen Sinn stiften. Leider versuchten das die so genannten »Aufklärer«, und die, die sich als deren Nachfolger fühlen, immer wieder.
Hier ist zu sagen, dass sich Ernst Bloch in seiner Leipziger Zeit immer wieder gegen die Reduktion von Vernunft auf Mathematik einsetzte, wie es »moderne Logiker« immer wieder versuchten. Typisch ist auch Blochs Verdikt: das sind nicht einmal Logiker, sondern nur »Logistiker«!
Hier berührt Bloch auch sein eigenes Thema krititisch. Gerade die formale, bloß mathematische Logik macht deutlich, dass nicht jedes Denken »Überschreiten« ist.  Zunächst ist jede Denkbestimmung eine Negation. Überschreiten ist nur mit dem poetischen Denken möglich: das Unsagbare sagen, das Nichtsichtbare sichtbar machen. Auch in diesem Punkt wäre Bloch bei Herder fündig geworden. In der Poesie kommen die Gegensätze Vernunft und Religosität zusammen. In der Poesie geht es um das Überschreiten.
Ernst Bloch hatte mit seiner Thematisierung von »Hoffnung« aber auch auf die Notwendigkeit der Ergänzung von Vernunft verwiesen. Kein Mensch kann ohne Hoffnung existieren. Bloch engagierte sich, wie ein guter Literat, für die menschliche Existenz, für die Emanzipation von »Hoffnung« unter den linken Intellektuellen. Aber mit der Hypertrophierung von Hoffnung konnte er den Bezug zur Vernunft nicht klären.
Mit Herder können wir sagen, dass die Religiosität der Gegensatz zur Vernunft und die zweite Säule menschlicher Kultur ist. Religiosität kommt jedem Menschen zu. Religiosität ist die Hüterin der Tradition, die Mutter der Wissenschaft. Im Kern ist Religiosität Hoffnung.

 
 

Philosophie beginnt für Herder dort, wo Vernunft und Religiosität, Skepsis und Hoffnung gleichzeitig gedacht werden. Wir merken an dieser Stelle alle, dass Herder in platonischer Tradition Philosophie als Weisheit weiterführt. Es geht um eine Weisheit, die Vernunft und Glauben, Skepsis und Hoffnung voraussetzt, diese aber überschreitet.
Hier wird deutlich, dass in der Weisheit das Überschreiten über Jahrhunderte sein Denken gefunden hat. Ernst Bloch war mit seiner Kritik in diesem Punkt etwas jugendlich-voreilig.
Spätestens hier wird einsichtig, dass Weisheit die Lebensorientierung der Individuen betrifft. Hier liegt der Punkt, an dem die Anregungen des literarisch und musikalisch gebildeten Ernst Bloch aufgegriffen und weitergeführt werden könnten. Herder meinte, es gäbe keine allgemeinen Regeln in der Philosophie, nur allgemeine Voraussetzungen aus der Tradition, die man sich aneignen, und unter den Bedingungen, unter denen man lebe, anwenden müsse. Insofern werde jeder Verständige seine eigene Art des Philosophieren haben, wie seine eigene Art zu Leben.
Es gibt also in Sachen Weisheit keine allgemeinen Regeln, nur allgemeine Voraussetzungen, obwohl Betrüger, Hochstapler und Pseudo-Gurus das Gegenteil behaupten. Die Aneignung der Voraussetzungen, der ganzen Menschheitsdenkgeschichte, war für Herder die Grundlage. Aber auf diesem Fundament können wir nur etwas bauen, wenn wir als Individuen in der Lage sind sie unter unseren Lebensbedingungen anzuwenden. (Auch hier bedingen sich Bewahren und Erneuern wechselseitig.)

Wir leben in einer Welt mit technischen Voraussetzungen, wie es sie noch nie gab. Gleichzeitig exstieren Probleme in einer Brisanz, wie es sie auch noch nicht gab.
Berufspolitik und Staaten beweisen tagtäglich ihre Unfähigkeit mit den vorhandenen Voraussetzungen die gegebenen Probleme zu lösen. Und, so würde Herder sagen, der Staat kann auch keine Probleme lösen, er kann sie nur verwalten. Die Probleme müssen wir schon selber lösen.
Doch diese Einsicht ist nicht populär. Eine ganze Generation der »Vormünder«, der Anhänger des Konzeptes vom »vormundschaftlichen Staat« sollte endlich abtreten. Aber kulturelle Generationsumbrüche, und darum geht es, sind nur erfolgreich, wenn sie langsam und zivilisiert verlaufen. Auch hier hatte Herder recht.
Die Werke von Ernst Bloch und Johann Gottfried Herder können uns zu dieser Einsicht verhelfen. Holen wir die alten Bücher doch einfach wieder einmal hervor.
Johannes Eichenthal

 
 

 
 

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Heißt Denken überschreiten?
Zum 125. Geburtstag von Ernst Bloch
 

Ernst Bloch war ein bedeutender Literat, Philosoph, Musik- und Kunstkenner. Er wurde am 8. Juli 1885 in Ludwigshafen geboren. Er studierte Philosophie, Physik, Germanistik und Musik. Den Ersten Weltkrieg lehnte er entschieden ab und emigrierte in die Schweiz. 1919 trat er in München der KPD bei. 1933 musste er erneut emigrieren. 1949 kehrte er aus den USA nach Deutschland zurück. In Leipzig erhielt er einen Lehrstuhl für Philosophie. Bloch kehrte nach einer Reise 1961 nicht in die DDR zurück. Daraufhin erhielt er einen Lehrstuhl in Tübingen. Dort verstarb er auch am 4. August 1977.

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