Leipziger Buchmesse vom 15.–18.3.2012

Vor der Eröff­nung der Leip­zi­ger Buch­messe 2012  befragte Johan­nes Eichen­thal Bir­git Eich­ler vom Mironde-Verlag.

120201LBMA in Leipziger Buchmesse vom 15.–18.3.2012

Frau Eich­ler, betei­li­gen Sie sich mit Ihrem Ver­lag wie­der an der Buch­messe in Leipzig?

Bir­git Eich­ler: Ja, wir wer­den mit einem Stand ver­tre­ten sein. Sie fin­den uns in Halle 5 in Reihe B am Stand 109.

Kom­men Sie mit Neu­er­schei­nun­gen zur Messe?

Bir­git Eich­ler: Ja, wir stel­len dem Publi­kum einen neuen Band aus unse­rer Edi­tion Kamm­weg vor. Klaus Walt­her gibt anläss­lich des Geburts­ta­ges von Karl May eine von des­sen frü­hen erz­ge­bir­gi­schen Dorf­ge­schich­ten heraus.

Außer­dem stel­len wir das neue Buch von Run­hild Arnold unter dem Titel »Wer hat Angst vor Kater Sam« vor. Das ist eine Kat­zen­ge­schichte in deut­scher und eng­li­scher Spra­che. Die kon­ge­nia­len Illus­tra­tio­nen stam­men von Gün­ter Arnold.

Wagen Sie sich auch in den Bereich der elek­tro­ni­schen Bücher?

Bir­git Eich­ler: Ja, wir stel­len zur Messe unser ers­tes elek­tro­ni­sches Buch vor. Es trägt den Titel »Das Stirling-Kraftwerk«. Auto­ren sind Karin Hein­rich, Stef­fen Hein­rich, Ralf Kat­ze­mich, Mirko Knoth, Sebas­tian Kott und Peter Philipp.

Wer­den die elek­tro­ni­schen Bücher die tra­di­tio­nel­len Bücher verdrängen?

Bir­git Eich­ler: Das glaube ich nicht. Beide wer­den in Zukunft neben­ein­an­der exis­tie­ren. Wir wer­den ver­su­chen die Qua­li­tät unse­rer gedruck­ten Bücher wei­ter zu erhö­hen. Einer­seits betrifft das die Gestal­tung. Ande­rer­seits wol­len wir Ver­ar­bei­tung, Aus­stat­tung, Papier­qua­li­tät usw. ver­bes­sern. Für die­sen Bereich bin ich im Ver­lag verantwortlich.

Wer­den Sie auch wie­der zu Buch­vor­stel­lun­gen in der Mes­se­halle einladen?

Bir­git Eich­ler: Ja, wir haben ein anspruchs­vol­les Pro­gramm erar­bei­tet und laden alle Bücher­freund recht herz­lich dazu ein.

Sehr geehrte Frau Eich­ler, recht herz­li­chen Dank für das Gespräch.

 

Infor­ma­tion

Buch­vor­stel­lungs­pro­gramm des Mironde-Verlages

Sach­buch­fo­rum Halle 5 (B 210)

Das Kleinkläranlagen-Handbuch

Buch­vor­stel­lung und Dis­kus­sion mit Prof. Dr. Karin Hein­rich (Auto­rin), Dr.-Ing. Stef­fen Hein­rich (Autor) und Diet­rich Berndt (Inha­ber eines Ingenieurbüros)

Don­ners­tag, den 15. März 2012, 11.00–11.30 Uhr

 

120201Kleinklaer4 in Leipziger Buchmesse vom 15.–18.3.2012

Karin Heinrich/Steffen Hein­rich: Das Kleinkläranlagen-Handbuch

23,4 × 30,5 cm, fes­ter Ein­band, Faden­hef­tung, Lesebändchen

312 Sei­ten, 69 Farb­fo­tos, 62 far­bige Abbil­dun­gen, 17 Tabel­len, 1 Karte, 27 For­mu­lar­vor­dru­cke, Sachwortverzeichnis

Erschei­nungs­jahr 2009

VP 48,00 €

ISBN 978–3-937654–34-8

 

Die Auto­ren neh­men den Leser mit auf eine Expe­di­tion durch den Dschun­gel der recht­li­chen und tech­ni­schen Bestim­mun­gen in Sachen Kleinkläranlage. Mit dem 31. Dezem­ber 2015 endet in Sach­sen eine Überg­angs­frist für ver­al­te­tet Kleinkläranlagen.

Ab dem 1. Januar 2016 for­dert der Gesetz­ge­ber von Grund­stücks­ei­gen­tü­mern, die nicht an zen­trale Klär­an­la­gen ange­schlos­sen sind, den Nach­weis einer Abwas­ser­klä­rung nach dem Stand der Tech­nik, d.h. ein voll­bio­lo­gi­sches Ver­fah­ren. Das betrifft in Sach­sen etwa 150.000 Grund­stücks­ei­gen­tü­mer. Für diese Betrof­fe­nen ist das Buch geschrie­ben. Aber auch andere wer­den davon Nut­zen haben.

Dank ihrer Erfah­run­gen brin­gen die Auto­ren Licht in den Dschun­gel der wider­sprüch­li­chen Bestim­mun­gen, mit dem Ziel, dem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer den für ihn indi­vi­du­ell pas­sen­den Weg zu zei­gen. Vor­aus­set­zung ist aller­dings die Bereit­schaft, sich mit den nicht immer ein­fa­chen Fra­ge­stel­lun­gen zu befassen.

 

 

Sach­buch­fo­rum Halle 5 (B 210)

Nie­der­frohna: Ges­tern – Heute – Morgen

Eine kleine, lebens­fä­hige Gemeinde im Zeit­al­ter der Globalisierung

Buch­vor­stel­lung und Dis­kus­sion mit Bür­ger­meis­ter Klaus Kertz­scher, Dr.-Ing. Stef­fen Hein­rich (Geschäfts­lei­ter Zweck­ver­band Froh­n­bach) und Dr. Andreas Eich­ler (Autor)

Don­ners­tag, den 15. März 2012, 15.00–15.30 Uhr

 

120201Niederfrohna in Leipziger Buchmesse vom 15.–18.3.2012

Andreas Eich­ler: Nie­der­frohna. Ges­tern — Heute — Morgen

For­mat 22,5 × 22,5 cm, fes­ter Ein­band, Faden­hef­tung, run­der Rücken, Lese­bänd­chen, 144 Seiten

157 Farb­fo­tos, zum gro­ßen Teil Ganz­sei­ten­fo­tos, 3 Karten

Erschei­nungs­jahr 2011,

VP 19,90 €

ISBN: 978–3-937654–65-2

 

Das Buch erschien 2011, zum 775. Jubi­lä­ums der urkund­li­chen Erst­er­wäh­nung der Gemeinde Nie­der­frohna. Der Froh­n­bach, als Namens­ge­ber und Lebens­ader der Gemeinde, steht im Mit­tel­punkt des Buches. Er ver­bin­det Ver­gan­gen­heit und Zukunft, sowie Region und Welt.

Ursprüng­lich leb­ten selb­stän­dige Bau­ern in der Gemeinde zusam­men, weil selbst sie mit­un­ter der Hilfe des Nach­barn bedurften.

Im Buch wer­den his­to­ri­sche Pro­zesse dar­ge­stellt und etwa 60 Inter­views wie­der­ge­ge­ben. Es wer­den Indi­zien dafür vor­ge­legt, dass sich die Region nach dem Ende der Domi­nanz gro­ßer Indus­trie nicht nur in einem demo­gra­phi­schen Wan­del, son­dern viel mehr noch in einem Struk­tur­wan­del befindet.

Es deu­tet sich die Wie­der­kehr der Struk­tu­ren aus der vor­in­dus­tri­el­len Zeit an. Der Zugang zu dezen­tra­len alter­na­ti­ven Ener­gie­quel­len wird wie­der ein ent­schei­den­der Standortfaktor.

Es ist zu erwar­ten, dass bereits mit­tel­fris­tig die kom­mu­nale Erschlie­ßung und Erzeu­gung alter­na­ti­ver Ener­gie zu einer Basis akti­ven kom­mu­na­len Zusam­men­le­bens wer­den wird.

Eine zeit­ge­mäße Lan­des– und Bun­des­po­li­tik sollte des­halb Dezen­tra­li­sie­rung, Selbst­ver­wal­tung und Selb­stän­dig­keit för­dern, und nicht län­ger auf Leit­bil­dern aus dem 19./20. Jahr­hun­dert beharren.

 

 

Leip­zig liest Forum Halle 5 (F 600)

Neu­er­schei­nun­gen Edi­tion Kammweg

Band 9: Karl May. Der Teu­fels­bauer. Eine erz­ge­bir­gi­sche Dorfgeschichte.

Band 10: Ste­fan Ger­lach. Meine Lie­der. Texte und Bilder

Lesung und Gespräch mit Dr. Klaus Walt­her (Schrift­stel­ler­ver­ein Chemnitz-Erzgebirge) und Stef­fen Meyer  (Kul­tur­raum Erzgebirge-Mittelsachsen)

Frei­tag, den 16. März 2012, 14.30–15.00 Uhr

 

120201May in Leipziger Buchmesse vom 15.–18.3.2012

Edi­tion Kamm­weg Band 9

Karl May: Der Teu­fels­bauer. Eine erz­ge­bir­gi­sche Dorfgeschichte.

Her­aus­ge­ge­ben und mit einem Nach­wort ver­se­hen von Klaus Walther

Engl. Bro­schur, 12,4 × 18,6 cm, 96 S.

Mit Illus­tra­tio­nen von Bir­git Eichler

Erschei­nungs­jahr 2012/ März

Ver­kaufs­preis: 9,50 €

ISBN 978–3-937654–45-4

Ein ech­ter Karl May, diese Geschichte vom Teu­fels­bauer, der sich als ein gan­zer Kerl erweist. Eine span­nende, fast unbe­kannte Erzäh­lung aus der erz­ge­bir­gi­schen Dorf­welt des groß­ar­ti­gen Fabu­lie­rers. (Klaus Walther)

 

 

Sach­buch­fo­rum Halle 5 (B 210)

Das neue Archicad15Handbuch

Buch­vor­stel­lung und Dis­kus­sion zu Mög­lich­kei­ten und Gren­zen einer neuen Bausoftware-Generation mit Alfred Hagenauer und Chris­toph Eich­ler von der A-Null-Bausoftware GmbH/Wien

Sonn­abend, der 17. März 2012, 10.30 Uhr–11.00 Uhr

 

120201Archicad in Leipziger Buchmesse vom 15.–18.3.2012

Bern­hard Bin­der: Archicad15Handbuch

20,9 × 29,8 cm, 338 Sei­ten, Ring­bin­dung, 560 s/w-Abbildungen

Erschei­nungs­jahr 2011

VP 29,00 €

ISBN 978–3-937654–69-0

 

Die­ses Schu­lungs­hand­buch rich­tet sich an all jene, die die Aus­bil­dung zum ARCHICAD Tech­ni­ker anstre­ben und in wei­te­rer Folge Grup­pen­schu­lun­gen lei­ten möch­ten. Das Buch wurde von sei­ner Chro­no­lo­gie und Tech­nik so kon­zi­piert, dass es den Vor­ga­ben des ARCHICAD Grund­kur­ses voll und ganz ent­spricht. Gemein­sam mit dem 2. Teil wird damit das Wisen ver­mit­telt, das not­wen­dig ist, um die Prü­fung zum ARCHICAD Tech­ni­ker erfolg­reich zu bestehen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zu Schu­lun­gen und zur Prü­fung zum zer­ti­fi­zier­ten ARCHICAD Tech­ni­ker fin­den im Buch und im Inter­net unter: http://www.archicadinfo.at.

Die­ses Schu­lungs­hand­buch ist aber auch bes­tens für das Selbst­stu­dium oder als Nach­lese, im Sinne eines umfang­rei­chen Nach­schla­ge­wer­kes, geeig­net. Anhand von ins­ge­samt 21 Kapi­teln wird ein pro­fun­des Basis­wis­sen in ARCHICAD ver­mit­telt, das es dem Leser ermög­licht, ratio­nal und feh­ler­frei mit ARCHICAD 15 zu arbei­ten. Alle Fall­bei­spiele, Übun­gen und ein­zelne Arbeits­schritte hel­fen dabei, die Phi­lo­so­phie, die hin­ter ARCHICAD steckt, zu begreifen.

In die­sem Lehr­buch wer­den die Funk­ti­ons­wei­sen von ARCHICAD anhand eines rea­len Bei­spiels aus der Pra­xis erläu­tert. Um zum gewünsch­ten Lern­er­folg zu kom­men, ist es erfor­der­lich, die Kapi­tel chro­no­lo­gisch durchzuarbeiten.

 

 

Leip­zig liest Forum Halle 5 (F 600)

Wer hat Angst vor Kater Sam? Eine Kat­zen­ge­schichte in Deutsch und Englisch.

Lesung und Gespräch mit Run­hild Arnold (Auto­rin) und Dr. Gün­ter Arnold (Illustrator)

Sonn­abend, den 17. März 2012, 16.00–16.30 Uhr

120202KaterSam in Leipziger Buchmesse vom 15.–18.3.2012

 

Run­hild Arnold: Wer hat Angst vor Kater Sam? Eine Kat­zen­ge­schichte in Deutsch und Englisch.

Deutsch/Englisch

23,4 × 30,5 cm, fes­ter Ein­band, 20 S.

Erschei­nungs­da­tum 2012/März

VP 14,90 €

ISBN 978–3-937654–67-6

 

 

 

Leip­zig liest Forum Halle 5 (F 600)

Lyrik aus zwei Generationen

Juni Krö­ner: Zweig­lein zer­brich nicht

Wolf­gang Eckert: Ret­tet die Clowns!

Lesung und Gespräch mit Juni Krö­ner und Wolf­gang Eckert

Sonn­tag, den 18. März 2012, 16.00–16.30 Uhr

 

120201Zweiglein in Leipziger Buchmesse vom 15.–18.3.2012

Juni Krö­ner: Zweig­lein zer­brich nicht

Gedichte und Illustrationen

14,0 × 20,5 cm, Bro­schur, VP 9,95 €

ISBN 978–3-937654–60-7

 

Juni Krö­ner erzählt uns in einer sen­si­blen und kla­ren Spra­che von Eis­vö­geln, Kür­bis­sen, Kin­dern und dem Ster­nen­him­mel, von Geheim­nis­sen, Mär­chen und Wundern.

 

120201RettetClowns in Leipziger Buchmesse vom 15.–18.3.2012

Wolf­gang Eckert: Ret­tet die Clowns

14,0 × 20,5 cm, Bro­schur, VP 9,95 €

ISBN 978–3-937654–61-4

 

Der gebür­tige Mee­ra­ner Wolf­gang Eckert (Jahrgang1935) legt nach sei­nen 2010 erschie­ne­nen Lebens­er­in­ne­run­gen »Das ferne Leuch­ten der Kind­heit« nun­mehr eine lyri­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit den Erfah­run­gen sei­ner Gene­ra­tion vor.

Eckert, der das Hand­werk eines Webers erlernte und auch das des Schrei­bens beherrscht, wuchs in einer Welt auf, in der man das Wort »Real­wirt­schaft« noch nicht kannte. Sein Unbe­ha­gen mit einer von der »Finanz­wirt­schaft« domi­nier­ten Welt ist ein durch­gän­gi­ges Moment die­ses Ban­des. Doch zugleich sieht Eckert, der in der Tra­di­tion berühm­ter Vor­gän­ger steht, in der Poe­sie jene Kraft, die ihm und uns ein huma­nes Über­le­ben zu ermög­li­chen ver­mag. Witz und Iro­nie bie­tet Eckert auf, um uns für sein eman­zi­pa­to­ri­sches Pro­jekt zu gewin­nen: Ret­tet die Poe­ten in Euch!

 

 

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