Feature Reportagen

Von der Leipziger Buchmesse 2016

Von der Leipziger Buchmesse 2016

Der Mironde Verlag war auch in diesem Jahr wieder auf der Buchmesse vertreten. Man konnte Mironde in der Halle 3, zwischen der Wissenschaftsecke und der Antiquariatsmesse finden.

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Eine der ersten Besucherinnen waren Christel Lehnhardt und Christine Erler, die langjährige Bibliothekarin der Stadtbibliothek Limbach-Oberfrohna. (v. li. Verlegerin Birgit Eichler, Christel Lehnhardt, Christine Erler, Bettina André vom Zweckverband Frohnbach.)

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Dr. Steffen Heinrich, der Geschäftsleiter des ZVF, stellte am 17. März den Klassiker – das Kleinkläranlagen-Handbuch – vor. Er erklärte Grundstückseigentümern, die die gesetzte Umrüstungs-Frist vom 31.12.2015 verpasst hatten, die Funktionsweise von Vollbiologie-Kleinkläranlagen.

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Prof. Klaus Doderer, der Gründer des Frankfurter Institutes für Kinder- und Jugendbuchforschung, der im Mironde-Verlag seine poetische Autobiographie veröffentlichte, ließ es sich nicht nehmen den Stand zu besuchen.

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Karl Georg Hirsch (li.), der die in die Vorzugsausgabe von »Haben Sie das alles gelesen?« eingelegte Graphik schuf, im Gespräch mit Dieter Lehnhardt, dem Fotografen und einem der beiden Herausgeber des Buches.

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Dr. Ralph Aepler (li.), der Vorsitzende der Pirckheimer Gesellschaft, mit seiner Gattin, und Dr. Andrea Pötzsch, die Leiterin der Chemnitzer Villa Esche (re.) mit ihrem Gatten.

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Die Schriftstellerin Regina Röhner (li.), Modedesignerin Ulrike Andersch (2. v. li.) und Buchhändlerin Iris Müller (2. v. re) und ihre Mitarbeiterin.

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Hubertus Fuchs von der Westermann Druck GmbH in Zwickau schaute trotz seines prall gefüllten Terminplanes kurz vorbei.

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Auch Bäckermeister Sven Krause (2. v. re.) aus Rochlitz und seine Gattin interessieren sich für Literatur. Die frischen Pfannkuchen, die der Meister mitbrachte, waren köstlich.

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Ministerpräsident i. R. Reinhard Klimmt und Büchersammler Dr. Werner Abel auf der Antiquariatsmesse im Gespräch. Der Büchersammler Klimmt stellte dort sein großformatiges, gewichtiges, zweibändiges Buch über die Taschenbuchkultur der 1950er Jahre vor.

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Der legendäre Thüringer »Minnesänger« Matthias Biskupek wurde am Mironde-Stand begeistert begrüßt.

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Jens Held, der nicht nur etwas von Wirtschaftstrends, sondern auch von Modetrends versteht, ließ es sich nicht nehmen an den Stand zu kommen.

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Auch der Chemnitzer Künstler Osmar Osten, der bereits zwei Bücher des Mironde-Verlages mit Graphiken ausstattete, besuchte den Mironde-Verlag.

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Aus Hohenstein-Ernstthal war der echte Dr. Karl May (li.) angereist, um zu erfahren, dass Frieder Bachs zweiter Fahrzeugspuren Band am Donnerstag, dem 7. April 2016, um 19.00 Uhr im Chemnitzer Fahrzeugmuseum vorgestellt wird.

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Die Zwickauer Buchhändlerin Gabriele Hertel (2. v. re.) und eine Kollegin aus Nürnberg trafen sich bei Mironde.

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Ich hätte gern von der Vorstellung des neuen Buches von Juli Zeh berichtet, hörte und sah aber fast nichts …

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Dagegen war das LVZ-Gespräch mit Friedrich Schorlemmer so anregend, dass ich vergaß darüber zu schreiben …

Kommentar

Auch in diesem Jahr war die Messe wieder von einer großen Zahl von Begegnungen mit Freunden, Kollegen, Bekannten und Lesern geprägt. Geplante und zufällige Ereignisse ergaben eine schöne Mischung.

Für viele Leser ist die Messe eine Möglichkeit die Vielfalt der Bücher, Verlage, Zeitschriften und Zeitungen zu erleben, die im Medien-Mainstream von heute nicht mehr zu Wort kommen. Von den durchschnittlich 90.000 Buch-Neuerscheinungen werden wohl etwa nur 0,1 Prozent  besonders hervorgehoben.

Eine Buchmesse ist für die Liebhaber der Buchvielfalt deshalb eine der wenigen Möglichkeiten, diese Vielfalt, die auch beim Buchhändler heute nur noch in einer Datei einsehbar ist, sinnlich-gegenständlich zu erleben, ein gesuchtes Buch in die Hand zu nehmen und darin zu blättern.

Neben den Buchhändlern sind die Buchliebhaber der Grund dafür, dass Verlage, die ja vom Buchverkauf existieren, sich die Mühe der Teilnahme einer Messe machen.

Gerade deshalb ist es aber bedenklich, wenn in Leipzig der Nicht-Buch-Sektor immer mehr ausgebaut wird. Im Unterschied zu den Verlagen darf der Nicht-Buch-Sektor auch noch am Stand frei verkaufen. Ist das nicht eine paradoxe Wettbewerbsverzerrung? Die Besucher des Nicht-Buch-Sektors erzeugen zudem eine unnötige Enge und Bedrängung für die Buchliebhaber. Warum wird ausgerechnet bei einer Buchmesse alles dem Haschen nach Masse und Zahlen untergeordnet? Passt das zum Genre?

Johannes Eichenthal

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One thought on “Von der Leipziger Buchmesse 2016

  1. Welche Freude, so viele Bekannte am prächtigen Stand von Mironde zu sehen, der ja in seinem wirkungsvollen Erscheinungsbild unverkennbar die Handschrift der kalligraphischen Gestalterin verrät. War leider verhindert,
    persönlich dabei zu sein, wie schade. Denke aber gern an 2015 – Im Angesicht der Bibliothekarinnen aus Limbach erinnere ich mich, dem Herrn Oberbürgermeister von Limbach/Oberfrohna doch geschrieben zu haben, seinen Einfluss geltend zu machen der Stadtbibliothek den Namen „Gert-Hofmann-Bibliothek“ zu verleihen. Dass ich bisher kein Antwort bekam liegt gewiss daran, dass der Herr OB bestimmt noch die Werke Gert Hofmanns liest. Gut Ding braucht eben Weil. Trotzdem, schön zu wissen, dass ich mit „Wechselvolle Jahre“ am Stadt der ALG vertreten war. Zum großen Erfolg beglückwünsche ich das Verleger-Ehepaar Eichler auf das Herzlichste und freue mich auf ein Wiedersehen in heimatlichen Gefilden. Frohe Ostern! Ihr Siegfried Arlt

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