Feature Reportagen

DAS WAR DIE BUCHWIEN17

Vom 9. bis zum 12. November 2017 fand im Wiener Messegelände die BuchWien17 in der Mitte Europas statt. Die Jubiläumsveranstaltung wurde durch die Vorbereitung der Organisatoren vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels, das Engagement der ausstellenden Verlage und die Begeisterungsfähigkeit des Publikums zu einem herausragenden Ereignis.

Messegelände Wien im November 2017.

Bereits am Abend des 7. November wurde zur Verleihung des Österreichischen Literaturpreises in das Kasino am Schwarzenbergplatz, einer Spielstätte des Burgtheaters, eingeladen. Die beiden Burgschauspieler Dorothee Hartiger und Philipp Hauß moderierten den Abend und lasen Auszüge aus den Büchern, die in die engere Wahl gekommen waren.

Dorothee Hartiger und Philipp Hauß am Abend des 7. November 2017 zur Verleihung des Österreichischen Literaturpreises im Kasino am Schwarzenbergplatz.

Philipp Hauß deklamierte Passagen aus Johann Wolfgang von Goethes Schauspiel »Torquato Tasso«, der Titel ist nach dem Namen eines italienischen Dichters (1544–1595) gewählt, hier an die Jury gewandt: »An euch nur dacht ich, wenn ich sann und schrieb;/ Euch zu gefallen war mein höchster Wunsch,/ Euch zu ergötzen war mein letzter Zweck./ Wer nicht die Welt in seinen Freunden sieht,/ Verdient nicht, daß die Welt von ihm erfahre./ Hier ist mein Vaterland, hier ist der Kreis,/ In dem sich meine Seele gern verweilt./ Hier horch ich auf, hier acht ich jeden Wink,/ hier spricht Erfahrung, Wissenschaft, Geschmack;/ Ja Welt und Nachwelt seh ich vor mir stehn./ Die Menge macht den Künstler irr und scheu:/ Nur wer euch ähnlich ist, versteht und fühlt,/ Nur der allein soll richten und belohnen!«

Ein Hauch von Welt-Theater durchwehte den Saal.

Die geladenen Endrundenteilnehmer hatten dafür wenig Sinn. Ihre Gesichter ließen die Anspannung ahnen. Das Auswahlverfahren der Jury hatte immerhin solch bekannte Autoren wie Franz »Franzl« Schuh nicht für die engere Wahl berücksichtigt. Den verlesenen Texte war ein epischer Grundton gemeinsam. Mit Wehmut erinnern wir uns der stilistischen Revolution, an der Thomas Bernhard, der die Epik dramatisierte, einst beteiligt war. Vor ihm hatten Henry James und Thomas Mann erkannt, dass ein epischer Roman in unserer Zeit nicht mehr möglich ist. In der Tradition beider hatte der Bachmann- und Döblinpreisträger Gert Hofmann (1931–1993), ein Generationsgenosse Bernhards, anders als jener jedoch ohne jeglichen Hang zu Beleidigungen, der Ende der 1970er Jahre in Klagenfurt lebte und in Ljubljana unterichtetet, den Roman und die Erzählung dramatisiert. All das ist dem Anschein nach heute leider völlig vergessen …

Die Musiker der Gruppe »Mischwerk« verströmten unbändige Spielfreude.
Der Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien, Mag. Thomas Drozda (2. v. li.), gab schließlich die Entscheidung der Jury bekannt, den Preis an Eva Menasse zu vergeben
Gruppenbild alle Beteiligten der Endrunde des Österreichischen Literaturpreises.

Am Ende waren im Gruppenbild alle Beteiligten der Endrunde, trotz aller Preis-Konkurrenz, in gelöster Stimmung wieder vereint. Eva Menasse (1. v. li.) neben ihrem »unterlegenen« Bruder Robert, dem in Frankfurt im Oktober der Deutsche Literaturpreis verliehen worden war.

Die Band »5/8erl in Ehr’n« zur Eröffnung der BuchWien17.

Seit einigen Jahren schließt sich der Eröffnung der BuchWien am Vorabend eine »Lange Lesenacht« an. Die Band »5/8erl in Ehr’n« sorgte in diesem Jahr für die Musikalität des Abends.

Die Mannschaft der A-Null Bausoftware am Stand des Mironde Verlages auf der BuchWien17.

Am Stand des Mironde Verlages stellte die Mannschaft der A-Null Bausoftware die bereits sehnlichst erwarteteten neuen Archicad-Schulungshandbücher der Version 21 vor. Ganz rechts Geschäftsführer DI Alfred Hagenauer, ganz links DI Bernhard Binder, der Autor des Grundkurs- und des BIM-Handbuches.

Robert Menasse im Gespräch mit der ORF-Journalistin Katja Gasser auf der BuchWien17.

Auf der ORF Bühne trat der Träger des Deutschen Literaturpreises Robert Menasse im Gespräch mit der ORF-Journalistin Katja Gasser auf. Menasse las mit hohem physischen Einsatz Auszüge aus seinem preisgekrönten Buch »Die Hauptstadt«.

Dr. Steffen Heinrich (1. v. li.) und dessen Lektor Dr. Andreas Eichler (Mitte) vom Mironde Verlag zu einem Gespräch über den Stirling Motor auf der BuchWien17.

Im Messe-Forum begrüßte der bekannte Redakteur des Nachrichtenmagazins ZIB Florian Petautschnig (1. v. re.) den Autor des Buches »200 Jahre Stirling-Motor und seine Neuanwendung im Klärwerk Niederfrohna« Dr. Steffen Heinrich (1. v. li.) und dessen Lektor Dr. Andreas Eichler vom Mironde Verlag zu einem Gespräch über den Stirling Motor. Auf verständliche Weise erläuterte Steffen Heinrich, warum der Stirling Motor im Zuge der notwendigen Dezentralisierung der Energieversorgung wieder interessant wird und warum er bei der Verstromung von Klärgas (oder Deponiegas) die bessere Alternative zum Otto-Motor ist. Dabei konnte er sowohl auf einschlägige Versuchsreihen im Klärwerk des Zweckverbandes Frohnbach, mit den Verbandsgemeinden Limbach-Oberfrohna und Niederfrohna, gelegen zwischen Leipzig und Chemnitz, als auch auf die Erfahrungen aus dem mehrjährigen Dauerbetrieb des weltweit einzigen Stirling-Motors mit nennenswerter Leistung, der anfallendes difuses Gas verstromt, verweisen. (Das Erscheinen des lange angekündigen Buches verschiebt sich leider auf März 2018. Dr. Steffen Heinrich sagte auf Nachfrage, dass er auf eine Stirling-Motor-Neuentwicklung in den USA aufmerksam gemacht wurde, die er unbedingt noch im Buch darstellen möchte. Vorbestellungen nimmt der Verlag entgegen. ISBN 9783937654980.)

Robert Harris stellte sein neues Buch mit dem Titel »München« auf der ORF-Bühne der BuchWien17 vor.

Der studierte Historiker und langjährige BBC-Journalist Robert Harris (u.a. Autor des Drehbuches für den Roman-Polanski-Film »The Ghostwriter«) stellte auf der ORF-Bühne sein neues Buch mit dem Titel »München« vor. Im Gespräch verwies er darauf, dass man Geschichte nicht vom Ende her schreiben sollte. Der britische Premierminister Chamberlain habe seiner Meinung nach daran geglaubt, dass sich mit den Verhandlungen 1938 in München wirklich Frieden herstellen lasse.

Vorstellung der Neuerscheinung »Technik und Poesie. Innokonservatives Jahrbuch 1« auf der BuchWien17.

Am Stand des Mironde Verlage stellten die Verlegerin und Buchgestalterin Birgit Eichler und einige der beteiligten Autoren die Neuerscheinung »Technik und Poesie. Innokonservatives Jahrbuch 1« vor. (ISBN 9783960630081) Es enthält transdisziplinäre Beiträge aus Wissenschaft, Technik, Lyrik, Malerei, Grafik und Philosophie von Ulrich Osberghaus, Wolfgang E. Herbst Silesius, Karin und Steffen Heinrich, Osmar Osten, Katrin Albrecht, Rüdiger Mußbach, Christoph Eichler, Moritz Mombour, Gudrun Wendler, Frieder Bach, Utz Rachowski und Johannes Eichenthal.

Michael Hudson im Gespräch über sein neues Buch »Finanzimperialismus. Die USA und ihre Strategie des globalen Kapitalismus« auf der BuchWien17.

Auf der ORF-Bühne stellte Michael Hudson im Gespräch sein neues Buch »Finanzimperialismus. Die USA und ihre Strategie des globalen Kapitalismus« (ISBN 9783608947533) vor, das im Stuttgarter Verlag Klett-Cotta erschien. Hudson steht in der Tradition der klassischen politischen Ökonomie, d.h. er untersucht den Zusammenhang von politischen Entscheidungen und wirtschaftlicher Entwicklung. Seine Ausführungen in Wien sind in ihrer Tragweite kaum zu überschätzen. Er beschreibt die faktische Übernahme der globalen Führungsrolle des Britischen Empires durch einflussreiche politische Kreise der USA zunächst durch die Forderung nach Rückzahlung aller Schulden für Waffenlieferungen, die Großbritannien und Frankreich während des Ersten Weltkrieges erhielten. Die Alliierten forderten darauf vom Kriegsverlierer Deutschland Reparationen in einer Höhe, die das Land an den Rand des Bankrotts trieben, eine Welle der Staatsverschuldungen hervorriefen und deren Folgen schließlich zum Zweiten Weltkrieg führten. Nach dem Ersten Weltkrieg hätten die USA bereits 50 Prozent der Weltgoldvorräte besessen, 1950, nach dem Zweiten Weltkrieg, 75 Prozent. Mit dem Krieg der USA gegen Korea hätten die US-Militärausgaben zu einem Zahlungsbilanzdefizit geführt. Seit dem US-Krieg gegen Vietnam hätten die USA die Welt mit Dollars überhäuft, um ihr Zahlungbilanzdefizit zu finanzieren. Mit der Aufgabe der Gold-Dollar-Bindung von 1971 habe die neue Stufe des monetären Imperialismus begonnen und das globale Finanzsystem wurde darauf ausgerichtet, die US-Militärausgaben zu finanzieren. Die Zentralbanken Europas legten ihre Währungsreserven in Dollars an, nicht mehr in Gold. Das einzige, was Zentralbanken von da an noch machen konnten, um ihre Währung zu stabilisieren, sei der Kauf von US-Staatsanleihen.

Hudson betont immer wieder, dass diese Entwicklung so nicht beabsichtigt war, dass aber die Positionen bewusst verteidigt wurden, wenn sie einmal errungen waren. Entsprechende Interessen seien nicht beim Finanzsektor zu suchen, sondern in der Politik. Hudson verfolgt diese Spur jedoch nicht weiter. Deshalb sei uns ein Hinweis gestattet: David Talbot stellt in seinem 2016 im Frankfurter Westend-Verlag erschienenem Buch »Das Schachbrett des Teufels« (ISBN 9783864892141) interessante Nebeninformationen zu den Personen dar, die den von Hudson beschriebenen Prozess vorantrieben. Hier ragt Allen Dulles vom Wallstreet-Anwaltsbüro »Sullivan & Cromwell« heraus. Er nahm an den Versailler Kapitulationsverhandlungen von 1918 teil, war Anwalt von Standard Oil und Generalverteter der IG Farben in den USA. Aber zurück zu Hudson.

Das gut lesbare Buch von Michael Hudson, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Missouri (Kansas City) und Präsident des Institutes für langfristige Wirtschaftsentwicklung (ISLET) in New York und seiner US-Kollegen dokumentieren nichts weniger als das Ende der »Nachkriegs-Geschichtsschreibung«. Dem Autor und dem Verlag, der auch den großen französischen Historiker Fernand Braudel verlegt, ist für dieses Buch zu danken.

In der Tageszeitung »Junge Welt« erschien am 13.11.2017 ein Interview von Simone Zeise mit Michael Hudson: https://www.jungewelt.de/artikel/321633.finanzsystem-ermöglicht-us-militär.html

Christoph Eichler bei der Vorstellung seines Buches »BIM-Leitfaden. Struktur und Funktion.« auf der BuchWien17.

Am Stand des Mironde Verlages stellte der Architekt Christoph Eichler, der Autor des »BIM-Leitfadens. Struktur und Funktion.« sein Buch vor. »Building Information Modeling«, ist eine etwas unglückliche Umschreibung für digitales Planen, Bauen und Betreiben. Einerseits seien digitale Modelle immer nur Abstraktionen der Wirklichkeit, andererseits bedürften diese Modelle der didaktischen Aufbereitung, um den Anwendern die Arbeit mit verschiedenen Abstraktionsstufen überhaupt zu ermöglichen. Ein Grundproblem bestehe in der mangelnden Strukturierung erfasster Daten. Doch ohne Strukturierung sei die Masse heutiger Daten nutzlos. Ein wichtiges Problem sei auch die mangelnde berufsbegleitende BIM-Ausbildung für Personen in Schlüsselpositionen und die fehlenden Kapazitäten für die Vermittlung der BIM-Grundlagen an Höheren Technischen Lehrsanstalten und Fachhochschulen. Eichler fasste zusammen: »BIM ist das digitale Werkzeug der neuen Sprache der Bauwirtschaft im 21. Jahrhundert: zentrale Analyseinstanz, Kom­mu­ni­kation und gleichzeitig Prozesssteue­rung. Diese geht auf den Kontext unserer mensch­lichen Sprache zurück, vermag die verschiedenen Fachsprachen zu integrieren, und wird auch unser künftiges Denken prägen: Wir werden mit dieser Sprache lernen können und das computergestützte Verfahren weiter prä­zisieren. Der Computer kann nur ‹rechnen›, im menschlichen Sinne lernen, können nur wir Menschen. Das erfordert jedoch, die heute verbreitete enge Spezialisierung zu überwinden. Die digitale Bauwirtschaft bedarf wieder vielseitig gebildete Menschen, wie in der Renaissance.« (ISBN 978-3-937654-99-7)

Helmut Burtscher (li.) stellte im Literaturcafé der BuchWien17 sein Buch »Die Akte Glyphosat« vor.

Helmut Burtscher (li.) stellte im Literaturcafé sein Buch »Die Akte Glyphosat« vor. Er verwies darauf, dass das heute weltweit meisteingesetzte Vernichtungsmittel für nichtgenmanipulierte Pflanzen zu Beginn der 1970er Jahre als Rohrreinigungsmittel patentiert wurde, ehe man den Einsatz in der Landwirtschaft begann. Nach seinen Recherchen haben die US-Gesundheitsbehörde das Mittel bereits 1985 als »krebserregend« eingestuft.

Zu den Auseinandersetzungen um ein mögliches Verbot des Mittels durch die EU hob Burtscher hervor, dass nach seinem Eindruck die EU-Behörden die Positionen der Industrie übernommen hätten und eine Verlängerung der Genehmigung favorisierten, während die EU-Kommission das Mittel verbieten möchte. Für den Fall des Verbotes habe der Konzern mit Schadensersatzforderungen an die EU in Höhe von 15 Mrd. Euro gedroht.

Was es mit solchen Schadensersatzforderungen auf sich hat, das konnte man bei einer Veranstaltung im Messe-Forum erfahren. Kerstin Steinbach stellte das im Ahri­man Verlag erschienene Buch von Max Roth »TTIP – Wohlstand durch Freihandel oder Verelendung Europas?« vor. Steinbach verwies auf die im TTIP-Vertrag vorgesehnen Pseudo-Gerichte, die bei einem Streitfall, wie er bei einem Verbot von Glyphosat entstehen könnte, »Recht« sprechen sollten, ohne über entsprechende Legitimität zu verfügen. Vielmehr sei hier eine Unterwerfung unter US-Recht zu erwarten.

Abgesehen davon, dass die Einstufung des Mittels als »krebserregend« der US-Gesundheitsbehörde bislang dem Anschein nach folgenlos blieb, kann man die Konstituierung einer »Legalität ohne Legitimität«, wie führende Völkerrechtler den Hintergrund der zum größten Teil ohne UN-Mandat geführten Kriege der USA in den letzten drei Jahrzehnte einstufen, erwarten.

Thomas P. Konietschke auf der BuchWien17.

Thomas P. Konietschke (re.) ist der Inhaber der »Kaefertal Presse«. Er war mit der einzigen Handpresse in Wien ein exotischer Aussteller und genoss entsprechend große Aufmerksamkeit.

Jens Korch vom Wannenbuch-Verlag auf der BuchWien17.

Jens Korch besuchte mit seinem Wannenbuch-Verlag, mit dem er wasserfeste Bücher herausgibt, schon mehrfach die Buchmesse in Wien. Seine Bücher, die übrigens auch von Tauchern gelesen werden können, waren in Wienen von großen und kleinen Lesern begehrt.

Der Buchillustrator Ralf Alex Fichtner bei der Fertigung einer Besucher Porträt-Zeichnung.

Der Buchillustrator Ralf Alex Fichtner aus Schwarzenberg fertigte für Besucher Porträt-Zeichnungen in großer Schnelligkeit an. Auch er war in Wien singulär.

Altbundespräsident Heinz Fischer (1. v. li.) auf der ORF-Bühne der BuchWien17.

Altbundespräsident Heinz Fischer (1. v. li.) konnte am Sonntagnachmittag, beim Gang zur ORF-Bühne, den begeisterten Jubel der Aussteller und Besucher genießen. Er vermittelte sehr glaubhaft die Botschaft eines Bücherfreundes, der sich auf dieser Messe sichtlich wohl fühlte. Im Gespräch mit seinem Mitautor Hannes Androsch und zwei Journalisten stellte er an diesem 12. November, vor Hunderten Besuchern, das Buch »1848 – 1918 – 2018« vor. (Am 12. November 1918 wurde die Republik Österreich gegründet.) Die Begeisterung über diese Buchvorstellung war so groß, dass man den Aktiven die Überziehung der Redezeit großzügig verzieh. Diese Veranstaltung war der eigentliche, würdige Schlusspunkt der Messe.

Die BuchWien17 am Sonntag Nachmittag.

Kommentar

Die BuchWien 17 zählte am Ende 48.500 Besucher. Es hätte dieses neuen Rekordes aber nicht bedurft, die Messe wäre auch mit weniger Besuchern ein Ereignis geworden.

Ohne Zweifel ist Wien eine Musikstadt, zwei der vier weltbesten Konzertsäle befinden sich in Wien, und eine Kunststadt, das Kunsthistorische Museum zum Beispiel, ist bereits von der Bauweise her ein »Kunst-Tempel«. Obwohl die Wiener Nationalbibliothek nach der Vatikanischen Bibliothek die ältesten Handschriften und Bücher Europas aufbewahrt, wird Wien vielleicht nie eine ausgemachte Buchstadt werden. Das drückt sich auch in der Tatsache aus, dass die Buchmesse nur aus einer Hallenebene besteht. Aber gerade diese Kleinheit ist die größte Stärke der Messe. In Wien können sich wirklich alle Messe-Teilnehmer zum Meinungsaustausch begegnen. Das Publikum nutzte diese Möglichkeit in diesem Jahr in bisher ungekanntem Maße.

Allen Beteiligten ist für die Schaffung und Nutzung dieser Begegnungsmöglichkeit BuchWien17 zu danken.

Clara Schwarzenwald

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