Reportagen

GUNTRAM VESPER IN HÜTTENBERG-REISKIRCHEN

Für den 8 . Juli hatte der Bücherliebhaber Dieter Lehnhardt, er ist auch Mitherausgeber des Büchersammlerbuches »Haben Sie das alles gelesen?«, zu einer Lesung von Guntram Vesper, dem Träger des Leipziger Literaturpreises von 2016, nach Hüttenberg-Reiskirchen eingeladen. Am Nachmittag warteten bereits die Stühle auf Lesende und Gäste. Selbst das preisgekrönte Buch »Frohburg« lag schon bereit […]

Reportagen

FRIEDRICH NIETZSCHES GESCHICHTE OHNE VERGANGENHEIT

Karsten M. Thiel veröffentlichte seine neueste Arbeit zum Werk Friedrich Nietzsches. Es ist nicht die erste Untersuchung von Leben und Werk Nietzsches und wird dem Anschein nach auch nicht die letzte sein. Auf immer neue Generationen wirkt das Leben des im kleinen Dörfchen Röcken bei Weißenfels geborenen protestantischen Pfarrerssohnes anziehend. Thiel schränkt seine Darstellung auf […]

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ÖL IN DIE LEBENSLAMPE – GOETHE ALS SAMMLER

So der Titel eines Vortrages, den die Goethe-Gesellschaft Chemnitz e.V. am Abend des 18. Mai 2017 in den regionalen Medien angekündigt hatte. Im »Salon Stadtpark« von SenVital »Niklasberg«, dem Stammhaus der Gesellschaft, hatten sich zahlreiche erwartungsfrohe Besucher eingefunden. Den hochsommerlichen Temperaturen an diesem Frühlingstag entsprach nicht nur die gelöste Stimmung, sondern auch die leichte Kleidung […]

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RÜDIGER-MUßBACH-AUSSTELLUNG IN ERFURT ERÖFFNET

  Am 11. Mai 2017 wurde in der Pax-Bank am Erfurter Herrmannsplatz eine Ausstellung mit Malerei und Grafik von Rüdiger Mußbach eröffnet.   Bachsche Violinenklänge von Gundula Mantu stimmten die Gäste am Abend des 11. Mai auf die Kunst-Ausstellung in der Erfurter Pax-Bank-Filiale ein.   Voller Freude begrüßte Direktor Tobias Hohenberger (1. v. li.) erstaunlich viele interessierte […]

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NEBEL IN GEITHAIN

Am 26. April trat der Dichter Ludhardt M. Nebel in der Stadtbibliothek Geithain mit einer Lesung aus seinem Lyrik-Cartoon-Band »Wenn ich Flügel hätt’« auf. Eigenartigerweise begrüßten die Bibliotheksmitarbeiter Luthardt Nebel, als ob es ein alter Bekannter sei. Dabei ist es erst der vierte Auftritt Nebels überhaupt. In Geithain trat Nebel noch nie auf? Es ist […]

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AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG IM PRELLBOCK

Für den 8. April war in der Groß-Mützenauer Galerie »Zum Prellbock« die Eröffnung einer Cartoon-Ausstellung und eine Lesung angekündigt. Dichter Ludhardt M. Nebel trat hier erstmals vor das Publikum, um aus seinem Gedichtband »Wenn ich Flügel hätt’«, zu lesen. Die Galerie befindet sich im ehemaligen Bahnhofsgebäude von Obergräfenhain. Der legendäre Prellbock-Gastwirt Matthias Lehmann gewährte dem Gebäude 1997 »Abriss-Asyl«. Das […]

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SKEPSIS UND HOFFNUNG

Eichenthal fragt was »Weltbürgertum« sei? Er versteht das Individuum als eine Art von »Spiegel« der Welt; und nimmt die existenzielle Perspektive des Individuums ein. Mit wenigen Sätzen skizziert Eichenthal, dass man Weltbürgertum nicht an äußerlichen Attributen (Metropolenbewohner, Weltreisender, Lifestyle) festmachen kann. Wenn von Weltbürgertum die Rede sei, dann könne es nur um ein »inneres Weltbürgertum«, um ein Weltbürgertum »in unserem Kopf« gehen. Damit sei es gleichgültig, an welchem Ort ein Weltbürger lebe. Voraussetzung für ein inneres Weltbürgertum, so Eichenthal, sei allerdings die Aneignung unseres nationalen kulturellen Erbes. Mit wenigen Sätzen macht er klar, dass wir unser nationales kulturelles Erbe nur als Ganzes annehmen oder ablehnen können. Wenn wir es annehmen, erfordert das die Anstrengung der Aneignung; wir gewinnen jedoch damit den Zugang zum inter-nationalen kulturellen Erbe. Wenn wir unser Erbe ablehnen, sind wir kulturlos, und damit auch ohne Zugang zum internationalen-Erbe.

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FRIEDER BACH: FAHRZEUGSPUREN IN NIEDERFROHNA

Frieder Bach machte an vielen Stellen seines Vortrages deutlich, dass das Sächssische Fahrzeugmuseum in Chemnitz für ihn einen hohen Stellenwert besitzt. Er ist Mitglied des Fördervereins, der dieses Museum betreibt. Im Museum werden nicht nur Fahrzeuge bewahrt (Fahrräder, Motorräder, Dreiräder und Autos aus der Region Chemnitz), es werden auch technische Fähigkeiten, Methoden und Technologien bewahrt. Verbunden ist das Ganze mit einer einzigartigen Dokumentation von Text- und Bildzeugnissen. Das Museum und der Förderverein konzentrieren alles, was man für die historische Begründung der Ausbildung von Facharbeitern und Ingenieuren des Fahrzeugbaues in der Region braucht. Damit geht das Sächsische Fahrzeugmuseum Chemnitz weit über die übliche musealisierende Sammlung hinaus. Eher ist es eine Denk-Werk-Statt oder Werk-Denk-Statt. Eine institutionelle Anerkennung dieser wirklichen Rolle des Sächsischen Fahrzeugmuseums steht noch aus.

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NOT MACHT ERFINDERISCH IN LUNZENAU

Not macht erfinderisch. Zur Geschichte der Industrie in der Region Chemnitz-Zwickau. 1945 – 1990 – 2015. Die Autoren dokumentieren das Schicksal ausgewählter Betriebe. der Region. Bis zum Kriegsende am 14. April 1945 war nahezu alle zivile Produktion auf Befehl des Rüstungskommandos Chemnitz eingestellt und durch militärische Zulieferung ersetzt worden. Über Nacht wurde die Wirtschaft wieder auf zivile Güterproduktion umgestellt. Es mangelte aber an wesentlichen Voraussetzungen. Der Kalte Krieg verbesserte die Situation nicht. Mit Erfindungsreichtum vermocht sich aber die mitteldeutschen Bevölkerung zu helfen.

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NEBEL IM WIEN

Die Stammgäste des »Stadt Wien« waren vom Auftritt des Dichters begeistert. Lange war die Teilnahme von Ludhardt Nebel noch offen gewesen. Selbst zur Premiere seines Buches am 2. November in der Buchhandlung von Silvia Hengmith in Meerane war Nebel nicht erschienen. Ein Raunen ging daher durch die Zuschauerreihen als der Dichter im »Wien« erschien. Wie stets zu solchen Auftritten trug er eine Mütze der transsibirischen Eisenbahner. Es ist eine Reminiszenz an sein Jura-Studium in Wladiwostok.