Die Litterata ist ein Feuilleton des Freundeskreises Gert Hofmann und des Mironde-Verlags. MIRONDE existiert seit 1999 als unabhängiger, transdisziplinärer, innokonservativer Kleinverlag. Mit seinem Programm bewahrt der Verlag die literarische Tradition Mitteldeutschlands, der Region zwischen Braunschweig und Görlitz, in der um 1200 die althochdeutsche in die mittelhochdeutsche und diese um 1500 in die frühneuhochdeutsche Sprache konvertiert wurde.
Mit der Bildung der neuen Sprache entstand in der Region auch ein neues Denken. Die Erneuerungsfähigkeit ist seither Kern mitteldeutscher Mentalität. Bei der Erneuerung geht es nicht um die Zerstörung der Tradition, sondern um deren Weiterführung. Erneuern ist nur möglich, wenn wichtige Dinge bewahrt und Bewahren ist nur möglich, wenn wichtige Dinge erneuert werden.
Projekte der innovativen Anwendung des Kulturerbes in verschiedenen Disziplinen dominieren das Verlagsprogramm: Bergbaugeschichte des Erzgebirges, Fahrzeugentwicklung (DKW/Auto-Union), neue Steuerungsverfahren in der Bauwirtschaft (Building Information Modeling, openBIM, Building-SMART), Umwandlung bisherigen Klärschlamm-Abfalls mittels Pyrolyse in eine humusbildende Schwarzkohle u.a.
In der dreibändigen Reihe »Literarische Wanderung durch Mitteldeutschland« wird die konservative Seite des Verlagskonzeptes dargestellt, die den inneren Zusammenhang der unterschiedlichen Disziplinen erfasst, um letztlich ein Bild vom Naturkreislauf zu entwickeln.

DIE NÄCHSTEN BUCHVORSTELLUNGEN
Literarische Wanderung durch Mitteldeutschland
12. Oktober 2026 Stadtbibliothek Annaberg-Buchholz
14. Oktober 2026 TU Freiberg
22. Oktober 2026 Literaturhaus Magdeburg
24. Oktober Stadtbibliothek Schwarzenberg
