Reportagen

HOLGER KOCH IM PRELLBOCK

Holger Koch sollte im Prellbock ausstellen. Der 25. November ist ein Herbstsonnabend, wir sind auf dem Weg nach Groß-Mützenau. In der Ferne der Gipfel des Rochlitzer Berges, von dichten Wolken umhüllt. Vorahnung des kommenden Winters. Eine Nietzsche-Gedicht fällt uns ein. Wer jetzt keine Heimat hat …! Doch schon rollen wir ins Muldental hinab. Ein Haus ist noch beleuchtet: die Gaststätte zum Prellbock!

Gerade noch rechtzeitig kamen wir zur Ausstellungseröffnung. Kurator Matthias Lehmann begrüßt in der Prellbock-Galerie Holger Koch, der eine Auswahl seiner Arbeiten präsentiert. Lehmann stellt, wie immer, dem Publikum den Künstler vor. Auch Holger Koch erhält danach aus den Händen des Galerie-Chefs die höchste Groß-Mützenauer Auszeichnung: das Böckchen.

 

Nach dem offiziellen Eröffnungsakt bleibt Zeit zur Besichtigung der Arbeiten.

 

 

 

In der Gaststätte wird an diesem Abend noch lange diskutiert, über Kunst, Gott und die Welt. Es sind die zufälligen Diskussionsrunden, die uns im Prellbock immer wieder die Bekanntschaft mit interessanten Menschen und Gedanken schenken.

 

Spät, sehr spät, die Kerze ist schon fast niedergebrannt, in den Gläsern noch etwas Wodka, kommt es zum traditionellen Mützenfoto. Holger Koch wählt eine Dienstmütze der Mitropa.

Eine einmalige Konstellation. Nur im Prellbock möglich.

Clara Schwarzenwald

Information

Die Ausstellung mit Arbeiten von Holger Koch ist noch bis zum 12. Februar 2018 zu besichtigen.

www.prellbock-bahnart.de

www.holger-koch.net

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