Interview

DER MIRONDE VERLAG VOR DER BUCHMESSE LEIPZIG 2018

Sehr geehrter Herr Eichenthal, welche Neuerscheinungen stellt der Mironde Verlag zur diesjährigen Buchmesse in Leipzig vor? Johannes Eichenthal: Ich möchte hier zunächst unser Jahrbuch nennen, weil damit das Verlagskonzept deutlich gemacht wird. Wir dokumentieren mit dem Jahrbuch unsere Verlagstagung vom September 2017, mit dem Titel »Naturkreislauf, Technik und Poesie«, in der wir Literaten, Bildende Künstler, […]

Reportagen

NEUE JAHRBÜCHER

Unser Artikelfoto: Blick vom Garten auf das Weimarer Amts- und Wohnhaus von Johann Gottfried Herder   Das Mitteldeutsche Jahrbuch für Kultur und Geschichte erschien 2018 mit Band 25. Herausgeber ist die Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat in Bonn. Die 350 Seiten sind in verschiedene Rubriken aufgeteilt. Von S. 19 bis 126 finden wir Aufsätze: Ismene Deter: »Günter […]

Feature Reportagen

DAS WAR DIE BUCHWIEN17

Vom 9. bis zum 12. November 2017 fand im Wiener Messegelände die BuchWien17 in der Mitte Europas statt. Die Jubiläumsveranstaltung wurde durch die Vorbereitung der Organisatoren vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels, das Engagement der ausstellenden Verlage und die Begeisterungsfähigkeit des Publikums zu einem herausragenden Ereignis. Bereits am Abend des 7. November wurde zur Verleihung des […]

Reportagen

SKEPSIS UND HOFFNUNG

Eichenthal fragt was »Weltbürgertum« sei? Er versteht das Individuum als eine Art von »Spiegel« der Welt; und nimmt die existenzielle Perspektive des Individuums ein. Mit wenigen Sätzen skizziert Eichenthal, dass man Weltbürgertum nicht an äußerlichen Attributen (Metropolenbewohner, Weltreisender, Lifestyle) festmachen kann. Wenn von Weltbürgertum die Rede sei, dann könne es nur um ein »inneres Weltbürgertum«, um ein Weltbürgertum »in unserem Kopf« gehen. Damit sei es gleichgültig, an welchem Ort ein Weltbürger lebe. Voraussetzung für ein inneres Weltbürgertum, so Eichenthal, sei allerdings die Aneignung unseres nationalen kulturellen Erbes. Mit wenigen Sätzen macht er klar, dass wir unser nationales kulturelles Erbe nur als Ganzes annehmen oder ablehnen können. Wenn wir es annehmen, erfordert das die Anstrengung der Aneignung; wir gewinnen jedoch damit den Zugang zum inter-nationalen kulturellen Erbe. Wenn wir unser Erbe ablehnen, sind wir kulturlos, und damit auch ohne Zugang zum internationalen-Erbe.