Reportagen

Ausstellungseröffnung in der Niederfrohnaer Rathausgalerie

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Am Abend des 6. März, einem Freitag, zog es viele Besucher nach Niederfrohna, einer kleinen Gemeinde an der Autobahn 72 zwischen Leipzig und Chemnitz, in die Rathausgalerie des Heimatvereins, um der Eröffnung einer Ausstellung EXPERIMENT der Chemnitzer Künstlerin Simone Michel beizuwohnen. Unter den Zuschauern waren auch Gesine Fischer, die Schulleiterin der Johann-Traugott-Sterzel-Grundschule, und Klaus Kertzscher, der Bürgermeister der Gemeinde Niederfrohna.

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Die Gymnasiasten Fritzi Hähnel und Valentin Kuhn stimmten die Gäste mit sehr beherrschter, sensibler Rockmusik auf den kommenden Frühling ein.

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Petra Hammer, die Leiterin der Rathausgalerie, dankte der Künstlerin am Ende ihrer originellen Laudatio, in der sie die Gäste über die Papierherstellung aufklärte, für ihr Engagement.

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Die Zuschauer dankten der Künstlerin, der Galerieleiterin und den beiden jungen Musikern mit herzlichem Beifall.

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Simone Michel ist gelernte Buchdruckerin. Sie studierte an Fachhochschule für Angewandte Kunst in Schneeberg und schloss dort 1989 als Diplom-Textildesignerin ab. Das Material für ihre Objekte findet sie oft in dem, was Industrie und Gewerbe entsorgen. Dieses alltägliches Material wird von ihr neu zusammengefügt. Papierreste sind für sie zum Beispiel ein bevorzugtes Material. Sie stellt in Niederfrohna Malerei, Grafik, Plastik, Schmuck und Lichtobjekte aus.

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Die zum Teil aus Papier-Stricken gefertigten Lichtobjekte fielen in der Niederfrohnaer Ausstellung besonders ins Auge.

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Ohne Zweifel war die Ausstellungseröffnung in Niederfrohna ein Ereignis für alle, die nach neuen Ideen suchen, die sich nicht mit dem alltäglichen Trott begnügen können.

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Der Heimatverein Niederfrohna will mit Ausstellungen dieser Art zur Eigeninitiative anregen. Nur mit eigener Tätigkeit und Aktivität können wir auf Dauer Glückseligkeit erlangen. Fremdbestimmter Konsumismus vermag das nicht. In allen Menschen steckt ein schöpferisches Potenzial. Das kann man aber nur selbst herausfinden.

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An dieser Stelle sei den Damen und Herren des Heimatvereins Niederfrohna gedankt, die im Hintergrund die Ausstellung ermöglichen, vorbereiten und betreuen. Zu sehen ist die Ausstellung in den regulären Öffnungszeiten des Niederfrohnaer Rathauses bis zum 26.3.2015.

Johannes Eichenthal

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